Führungsorganisation

LEADERSHIP INTEGRATION: Führungspotentiale zusammenführen.

Beratung beim Führungswechsel und Integrationsbegleitung

Sowohl bei der Integration externer Führungskräfte als auch bei einer internen Nachfolgebesetzung stehen wir den betroffenen Personen beratend und unterstützend zur Seite. Gerade in den ersten Tagen und Wochen in einer neuen Funktion bieten sich viele Chancen für einen gelungenen Start, aber auch ebenso viele Risiken, die dann bittere Enttäuschungen und möglicherweise enorme Folgeschäden nach sich ziehen können.

Die wichtigsten Themenfelder beim Start in einer neuen Aufgabe sind das Beziehungs- und Erwartungsmanagement im Rahmen einer umfassenden Analyse der Ausgangssituation. Dabei geht es um die ausgesprochenen Erwartungen (Zielvereinbarungen) und um die unausgesprochenen, „versteckten“ Motive (Eigeninteressen) des Vorgesetzten, aber auch um die Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen der Mitarbeiter und Kollegen.

Parallel dazu erfolgt die Analyse der Schlüsselbeziehungen sowie der Macht- und Informationsnetzwerke, um die politischen Strömungen einschätzen und die informellen Querverbindungen jenseits des Organigramms identifizieren zu können.

Außerdem gilt es, eventuell enttäuschten Mitbewerbern und heimlichen Konkurrenten aktiv und konstruktiv zu begegnen. Auch das Bild des Vorgängers, das dieser in der Organisation hinterlassen hat, und der Ruf, der dem neuen Stelleninhaber auf dem Marktplatz der Meinungen per „Flur-Funk“ vorauseilt, sollten frühzeitig abgeklärt werden.

Aus der Summe dieser Hinweise ergibt sich dann Schritt für Schritt eine Landkarte der politischen und kulturellen Ausgangssituation, die Auskunft gibt über die Machtverhältnisse, Meinungsbildner und Know-how-Träger, über die Sprache und Wortwahl, die Regeln und Gewohnheiten, die Geschichten und Rituale und den Umgang mit Kritik und Fehlern.

Die frühzeitige Sondierung des kulturellen Umfelds, die Klärung der offiziellen und inoffiziellen Erwartungen und die richtige Reihenfolge bei der Gestaltung der Schlüsselbeziehungen sind entscheidende Erfolgsfaktoren bei Neubesetzungen, besonders auch im oberen Führungsbereich. In diesen Themenfeldern liegen die größten Risikopotentiale für das Scheitern neuer Führungskräfte, hier entstehen häufig nicht mehr zu korrigierende Missverständnisse, Fehleinschätzungen und Konflikte, noch bevor die (Nicht)-Bewältigung der eigentlichen Sach- und Führungsaufgaben unter Beweis gestellt werden kann.